Programm der SGD

Programm zur Kommunalwahl am 14.09.2025
„Delbrück ist unsere Heimat!“

Das soziale Handeln der Sozialen Gemeinschaft Delbrück und ihr positiver Einsatz für Delbrück und seine Bürger werden häufig von einer Mehrheit im Rat der Stadt zerredet und abgelehnt. Das ist nicht sozial! Wir helfen als soziale Gemeinschaft Menschen – zum Beispiel sind einige von uns wöchentlich bei der Tafel des „Delbrücker Füllhorns“ aktiv.

Zur sozialen Politik der SGD gehören positive Begriffe wie Gemeinschaft, Gemeinnützigkeit und
Hilfsbereitschaft.

Als Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern in Delbrück möchten wir Mitbestimmung im Rat verstärken und Einfluss auf politische Entscheidungen für die Stadt Delbrück nehmen. Dabei können Bürgerinnen und Bürger helfen, wenn sie bei der Kommunalwahl am 14.09.2025 die Soziale Gemeinschaft Delbrück ankreuzen, damit sie mindestens zwei Ratssitze zur wichtigen Fraktionsbildung bekommt. Denn ein einziges Ratsmitglied hat
deutlich weniger Rechte als eine Fraktion.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 ist es Ziel der SGD, in der Stadt Delbrück, die unsere Heimat ist, mit eigenen Vorschlägen bei der politischen Willensbildung mitzuwirken und zum Wohl der Einwohner beizutragen.
Jede/r hat selbstverständlich als Delbrücker die Möglichkeit, der SGD-Wählergemeinschaft beizutreten und
Bürgerinteressen in den Rat einzubringen.

Unsere wichtigsten, aber gleichwertigen Ziele für die Ratsperiode 2025 bis 2030 für Delbrück und seine Einwohner:

  1. Sozialer Wohnungsbau
    … ist ein Schwerpunkt der SGD-Arbeit, der auf Unterstützung für finanziell schwächere Mitbürger in
    Delbrück ausgerichtet ist. Als wachsende zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn mit bald 34.000 Einwohnern sieht sich die SGD dazu verpflichtet.
  2. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide
    … bieten Delbrücker Bürgern Möglichkeiten, auf Entscheidungen für die Stadt einzuwirken, wenn der Rat diese mit Zweidrittel-Mehrheit zulässt. Dieses Recht der Bürger zu schützen und durchzusetzen, ist weiter eine
    wichtige Aufgabe der Sozialen Gemeinschaft Delbrück.
    Intensiv haben wir uns schon für die Verlängerung der Lärmschutzwand zur B 64 und ebenso für den Erhalt des „Pastorenbusches“ an der Lipplinger Straße eingesetzt.
  3. Einnahme- und Ausgabepolitik
    … wird bei Erhalt der haushaltswirtschaftlichen Möglichkeiten der Stadt durch sparsame und solide
    Einnahme- und Ausgabepolitik gesichert. Das Anheben von Steuern und Abgaben ist nur im notwendigen Umfang vorzunehmen.
  4. Zehn Orte – eine Stadt
    … bleibt unser gemeinschaftliches Ziel bei der Stärkung und Weiterentwicklung des Mittelzentrums
    Delbrück. Hier muss vorrangig der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) verbessert werden für eine optimale Vernetzung der Ortsteile zu einem bezahlbaren Preis. Laut Neuestem erhöhen der Bund und das Land die Regionalisierungsmittel, sodass die Kommunen weitere ÖPNV-Mittel beantragen können.
  5. Kindertageseinrichtungen
    … werden bei hohem Bedarf von der SGD im Rat seit dem Jahr 2019 gestärkt. Es ist aber noch viel Arbeit notwendig, um alle Anmeldewünsche zu erfüllen. Kosten und Qualität stehen für die SGD-Fraktion dabei im Vordergrund.
  6. Delbrück – zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn
    … wird mit Unterstützung der SGD seine gute Entwicklung ausbauen. Auch hohe Haushaltsansätze für Ankauf und Erschließung von Bauland für die Ausweisung von Wohnbauflächen und neuer notwendiger Gewerbegebiete tragen wir mit im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.
    Der Ausbau des Mobilfunknetzes in Delbrück und den Ortsteilen ist zwingend notwendig.
  7. Feuerwehren, Polizei, Rettungswesen
    … sind für die SGD in Delbrück zum Schutz der Bürger notwendig. Wir treten für die erforderlichen
    Maßnahmen entsprechend dem Feuerwehrbedarfsplan ein, wie Feuerwehrgerätehäuser in Ostenland und Delbrück-Mitte. Auch die Polizei und das DRK werden anspruchsgerecht für ihre Leistungen untergebracht. Die SGD tritt für eine 24 Stunden besetzte Polizeistation ein.
  8. Eigenes Jugendamt in Delbrück
    … wäre sinnvoll. Delbrück muss jährlich für das Jugendamt des Kreises Paderborn eine Umlage aus dem Geld der Einwohner zahlen; 9,18 Mio. Euro in 2025. Das ist eine mehr als 10 % höhere Forderung des Kreises. Deshalb denkt die Soziale Gemeinschaft Delbrück darüber nach, das vor Jahren schon angedachte eigene Jugendamt für die Stadt Delbrück als zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn aufs Neue zu beleben!
  9. Verkehrssichernde Maßnahmen
    … sind in Delbrück-Mitte, aber auch in den Ortsteilen vorzunehmen. Alles auf einmal geht nicht. Wir haben im Ortseingangsbereich Boke von Delbrück aus Verbesserungen eingefordert und beschlossen. Auch den
    fehlenden, aber lange vorhandenen Zebrastreifen am Alten Markt in Delbrück-Mitte behalten wir im Auge, genauso wie Tempo 30 im Friedhofsbereich der Ostenländer Straße!
  10. Unterstützungen von Vereinen und Gruppen
    … sind wertvoll und notwendig. Dabei kümmert sich die SGD bei Kinder und Jugendliche intensiv um Integration. Aber auch den Belangen der älteren Menschen in Delbrück muss nachgegangen werden.
  11. Schulische Bildung
    … ist im Grundschulbereich gesichert. Die Soziale Gemeinschaft Delbrück trägt die Stärkung der
    Delbrücker weiterführenden Schulen Gesamtschule und Gymnasium mit. Wenn Eltern ihre Kinder zu einer Hauptschule oder einer Realschule anmelden, haben sie dafür in Hövelhof die Möglichkeit und bekommen die Fahrkosten von der Stadt Delbrück erstattet. Die Schülerbeförderung muss auch in Delbrück optimiert werden.
    Für die Fahrt zur nächstgelegenen Schulart ist laut Schulgesetz die Stadt zuständig. Bei der Erstattung der Schülerfahrtkosten entscheidet auf Antrag der Eltern der Rat in Ausnahmefällen.
  12. Umwelt- und Klimaschutz
    … ist dringend notwendig und hat zunehmend eine strategische Bedeutung in der Kommunalpolitik. Im Großen und Ganzen sind die Delbrücker mit der Umweltqualität nicht unzufrieden. Dennoch fühlen sich viele durch Lärm und Luftverschmutzung, besonders im innerstädtischen Straßenverkehr, belästigt. Hier müssen Verbesserungen her. Deshalb war es mehr als notwendig und hätte viel früher geschehen müssen, eine Delbrücker Klimakommission einzurichten.
  13. Sportstätten einvernehmlich modernisieren
    … haben wir in der Sportförderung für alle Vereine, aber auch in den Schulen, erreicht. In vielen
    Gesprächen mit den Vorständen der Sportvereine wurde der SGD immer wieder bestätigt, dass die
    Sportinfrastruktur (Fußballplätze – Naturrasen-Kunststoffplätze, Flutlichtanlagen, Beregnungsanlagen, Kleinspielfelder, Freizeitanlagen) stetig und sinnvoll ergänzt wird.
    Im Augenblick liegt das Hauptaugenmerk auf Kunststoff-Kleinspielfelder, die in allen Ortsteilen erstellt werden sollen. In Steinhorst und Boke haben wir einen Anfang gemacht. Parteiübergreifend haben wir in einem Arbeitskreis die neuen Sportförderungsrichtlinien neu gefasst. Eine sehr enge und gute Zusammenarbeit besteht zwischen der Kommunalpolitik und dem Stadtsportverband.
  14. Öffentliche Toiletten
    Die Möglichkeit längerer Öffnungszeiten der öffentlichen Toiletten beim neuen Rathaus wurde aus vom Bürgermeister dargelegten Sicherheitsgründen vom Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss (UBP) leider mehrheitlich abgelehnt. Die SGD wird sich dafür einsetzen, die in der letzten Ratssitzung des Jahres 2024 beschlossenen Öffnungszeiten an der Friedhofstoilette in Delbrück (vorerst nur an Werktagen) die ganze Woche, d.h. inklusive Wochenende von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet zu halten. Gerade am Samstag werden insbesondere von der älteren Generation die Gräber intensiv bearbeitet und dafür ist es notwendig, dass der Besuch der Toilette möglich ist. Die notwendige Öffnung der Friedhofstoilette in Delbrück ist der erste Schritt, ein notwendiger zweiter Schritt für ein weiteres Toilettenangebot für ein Mittelzentrum ist die von der SGD in der UBP-Sitzung am 30.10.2024 mündlich beantragte, aber mehrheitlich abgelehnte feste Toilette, ob baulich oder über ein Modul, neben der Fahrradmobilstation auf dem Parkplatz „Sievers“, nahe dem Wiemenkamp.
  15. Gewerbe- und Industrieflächen Einrichten und Vorhalten
    Delbrück als Wirtschaftsstandort soll erhalten und ausgebaut werden, damit Arbeitsplätze wohnortnah bleiben und Gewerbesteuern für die Stadt gesichert sind.

Alles können wir nicht sofort besser machen, aber einiges anders mit Blick auf die soziale Gemeinschaft
in Delbrück.

Wir sind die Kümmerer in Delbrück – Stärken Sie bitte durch Ihr Kreuz am 14.09.2025 die „Soziale Gemeinschaft Delbrück“!

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